Rechtsgrundlagen

Jede Gemeinde hat gemäss Gesundheitsgesetz den Auftrag die ambulante Grundversorgung sicherzustellen.

Gesetze (eidgenössisch und kantonal)
Das Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG), die Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und die Verordnung über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV) enthalten Bestimmungen zu den kassenpflichtigen Spitex-Leistungen.

Das Gesundheitsgesetz und das Gesetz über die Umsetzung NFA und die Lastenverteilung auf Kanton und Gemeinden bilden seit dem 01.01.2008 im Kanton Basel-Landschaft die Rechtsgrundlage für die gemeinnützig tätigen Spitex-Organisationen.

Organisation
Die Gemeinden haben das örtliche Spitexangebot sicherzustellen.
Das Spitex-Angebot umfasst mindestens die Leistungen, welche durch die Sozialversicherungen als Pflichtleistungen vergütet werden, die erforderlichen Hauswirtschaftsleistungen, die Betreuungsangebote, die Mahlzeitendienste sowie Tages- und Nachtangebote.
Jede Einwohnerin / jeder Einwohner kann als Mitglied eines Spitex-Vereins den Spitex-Gedanken mittragen und unterstützen.
Unsere Mitgliedorganisationen sind über den Spitex-Verband Baselland im Spitex Verband Schweiz zusammengeschlossen.

Qualität
Die Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) setzt den Rahmen für die Qualitätssicherung der kassenpflichtigen Krankenpflegeleistungen.
Durch ihre Leistungsvereinbarung mit den auftraggebenden Gemeinden sind die Spitex-Organisationen ebenfalls zu Qualität verpflichtet.

Rückerstattung der kassenpflichtigen Krankenpflegeleistungen
Alle Mitgliedorganisationen des Spitex-Verbands Baselland haben sich verpflichtet, die kassenpflichtigen Krankenpflegeleistungen gemäss den im Spitex-Vertrag mit den Krankenversicheren vereinbarten Tarifen abzurechnen.
Die Rückerstattung durch die Krankenversicherer erfolgt im Rahmen ihrer Leistungspflicht.