Arbeitszeiterfassung ist Pflicht – auch für Spitex-Mitarbeitende

Informationen des SECO
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO informiert, dass die kantonalen Arbeitsinspektoren betreffend den Kontrollen der Arbeitszeiterfassung neu von drei Kategorien von Arbeitnehmenden ausgehen. Die Spitex-Mitarbeitenden sind sicherlich grossmehrheitlich in der Kategorie C einzuordnen:

A. In diese Kategorie fallen in der Regel ausschliesslich Top-Manager. Es ist   keine Arbeitszeiterfassung notwendig.


B. Eine vereinfachte Arbeitszeiterfassung kann von Kaderleuten mit Weisungsrecht, vollamtlichen Projektleiter/-innen und anderen Mandatsträger/-innen mit Ergebnisverantwortung gemacht werden. Diese Arbeitnehmenden können mit ihrem Arbeitgeber eine Vereinbarung abschliessen, wonach sie auf die lückenlose Arbeitszeiterfassung verzichten.


C. Für alle übrigen Arbeitnehmenden gilt die umfassende Arbeitszeiterfassungspflicht. Dies kann anhand einer Stempeluhr geschehen, aber auch mit anderen Mitteln, z.B.: einer selbständig geführten Excel-Tabelle, Definition eines allgemeinen Arbeitsmodells und nur Erfassen der individuellen Abweichungen davon, fixer Schichtplan, etc.

Die Arbeitsinspektorate überprüfen anhand der Arbeitszeiterfassung, ob die täglichen und wöchentlichen Höchstarbeitszeiten, die Anzahl Arbeitstage in Folge und die Ruhezeiten nach Arbeitsgesetz eingehalten werden.
Beachten Sie dazu bitte die gesetzlichen Vorgaben. Weitere Informationen erhalten Sie beim SVBL.

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